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Netzwerk Kirchenmusik
in Sachsen
Historie
Protokoll vom 22.10.2010
Pressemitteilung 20.09.2010
Bericht vom Kirchenmusikertag
Resolution Arbeitszeitkalkulation
Umfrage Auslastung
Kammerordnung - Entwurf
Eine Kammer für Kirchenmusik?
Kirchenmusikertag 2010
Presseartikel Die Einzelkämpfer
AG 1: Kammer für Kirchenmusik
AG 2: Wo drückt der Schuh
AG 3: Kommunikation
Protokoll vom 22.10.2010

22.10.2010: Netzwerk Kirchenmusik - Nachtreffen zum Kirchenmusikertag

Anwesend: 21 Kirchenmusiker/innen (Stellenumfang 10-100%),
darunter 7 Kolleg/innen, die bisher nicht in Steuergruppe oder AGs mitgearbeitet haben
Moderation: Martina de Maizière

Kursiv geschrieben sind Informationen, die uns am 22.10. noch nicht bekannt waren, sondern später entschieden und nachträglich dem eigentlichen Protokoll hinzugefügt wurden.

Nachlese Kirchenmusikertag:
Gute Ergebnisse – große Zustimmung für den Synodenantrag zur Kammer für Kirchenmusik und den Antrag an den KMD-Konvent zur Arbeitszeit-Regelung. Das Netzwerk Kirchenmusik wurde von vielen für seine produktive Arbeit gelobt. Weitere Kolleg/innen bekamen Lust zur Mitarbeit.

Der Synodenantrag „Kammer für Kirchenmusik“ wurde inzwischen von der Synodalverwaltung an den Rechtsausschuss und zur Mitberatung an den Finanzausschuss überwiesen.
Alexander Tröltzsch bleibt dran und regt an, dass möglichst viele aus dem Netzwerk in dieser Frage Präsenz zeigen. Die Synode (12.-15.11. in der Dreikönigskirche Dresden) ist öffentlich.
Aktuelle Berichte über den Verlauf der Synode jeweils unter http://www.evlks.de/landeskirche/landessynode/14961.html - die Tagesordnung steht schon jetzt unter http://www.evlks.de/landeskirche/landessynode/14962.html
Unser Thema wird voraussichtlich am Sonntag Nachmittag in der aktuellen Stunde verhandelt.

Markus Mütze und Stefan Gehrt sind erreichbar, wenn die Synodengremien inhaltliche Fragen ans Netzwerk haben.

Die Kirchenleitung hat eine AG für Strukturfragen gegründet, um die Strukturreform 2013/14 vorzubereiten.
Dieser AG gehören je 4 Personen aus LKA und Synode an.
Als Vertreter der Kirchenmusik wird voraussichtlich ein KMD in die Gruppe berufen.
Das Netzwerk wird den Prozess wachsam und aktiv beobachten und begleiten.

Anliegen und Kompetenzen des Netzwerkes in bestehende Strukturen integrieren:
Markus Mütze ist am 8.11.  in den Vorstand des VEKM gewählt worden,
Anne-Doreen Reinhold in den Werkrat des Kirchenchorwerkes.
Nach Auskunft von Christian Kühne braucht auch die Mitarbeitervertretung Leute, die die Chance dieser etablierten Funktion im Interesse der Kirchenmusiker/innen nutzen.
Vielleicht kann das Netzwerk den Erfahrungsaustausch von Kolleg/innen in Mitarbeitervertretungen fördern.

Leute und Ideen aus dem Netzwerk Kirchenmusik sind in all diesen Gremien willkommen,
auch im Sinne einer Erneuerung und Vitalisierung. 2013 wird die Synode wieder gewählt – Wer wäre dafür bereit?

Das Netzwerk Kirchenmusik braucht weiterhin ein gewisses Maß an Struktur und Entscheidung.
Deshalb muss die
Planungsgruppe weiter arbeiten. Wer bisher nicht in der Planungsgruppe war, sich aber in Zukunft an dieser Arbeit beteiligen möchte – bitte mail an Reinhard John john-musik@web.de

Die Zuständigkeit für die Finanzierung des Netzwerkes gibt Reinhard John zum Jahreswechsel 2010/11 an Juliane Mütze ab. Zeichnungsberechtigt bleibt Sabine Nacke.

Interessierte Kirchenmusiker/innen können das Netzwerk Kirchenmusik durch einen finanziellen Beitrag unterstützen. Gabriele Weißbach und Thomas Weber werden einen Spendenaufruf verfassen.

Die Netzwerk-Geschäftsführung und Öffentlichkeitsarbeit ist kaum im bisherigen Umfang ehrenamtlich zu leisten. Das Problem könnte durch die Zahlung von Honoraren an kompetente Personen für ausgewählte Sekretariatsaufgaben gelöst werden: Adressverwaltung und Newsletter, Einladungen und Protokolle, Vernetzung untereinander unterstützen, Mitarbeit Finanzen, Telefonate mit Behörden, Institutionen, Kirchenbezirken, eventuell Aufgaben eines Sprechers (z.B. gegenüber Synode, Presse), außerdem Homepage (bisher ehrenamtlich Carmen Wutzler). Offene Fragen: Leidet das ehrenamtliche Engagement in anderen Netzwerk-Bereichen, sobald manche Arbeiten bezahlt werden? Schaffen wir damit Vereinsstrukturen und geben die offene Netzwerk-Struktur auf? Wer kann Anstellungsträger sein? Wie gelingt die Finanzierung? ... Beratung und Entscheidung in der nächsten Sitzung der Planungsgruppe.

Die AG „Öffentlichkeitsarbeit“ wird nicht in der bisherigen Form weiter arbeiten. Die Öffentlichkeitsarbeit braucht jetzt vor allem konkrete praktische Arbeit und größere Nähe zu den inhaltlichen Arbeitsgruppen. Die Bedeutung von Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation für das Netzwerk wird als sehr hoch eingestuft.

Die bisherige AG „Kammer für Kirchenmusik“ hat ihre Aufgabe erfüllt und beendet ihre Arbeit. Ansprechpartner für Anfragen aus Gremien (Beratung von Synodenausschüssen u.ä.) sind Markus Mütze und Stefan Gehrt.

Die bisherige AG „Wo drückt der Schuh“ hat ihre Aufgabe im Zusammenhang mit der Arbeitszeitkalkulation erfüllt und beendet ihre Arbeit. Ansprechpartner für Anfragen zur inhaltlichen Mitarbeit (z.B. Information des KMD-Konvents) sind Reinhard John und weitere AG-Mitglieder.

Die AG „Wo drückt der Schuh“ hat im Frühjahr 2010 weitere Themenfelder benannt, die für die geplante Strukturreform wichtig sind. Hier wollen wir Ideen und Modelle entwickeln und der Kirchenleitung präsentieren.
Dafür wird eine neue AG „Strukturentwicklung“ gegründet.
Wir rechnen wieder mit drei intensiven Vormittagen im ersten Halbjahr 2011.
Dazu eingeladen sind sowohl die Mitglieder der bisherigen AG „Schuh“ als auch neue Interessent/innen.
Bitte geben Sie die für Sie möglichen Termine unter http://doodle.com/tfq9sp3ic47ezdyk an – bis 19.11. (am besten gleich). Auch diejenigen, die am 22.10. schon Interesse gezeigt haben, sollen sich bitte an der Terminsuche beteiligen und dadurch zugleich anmelden. Manche wünschen sich einen Sitzungsort, der mehr in der Mitte von Sachsen liegt als Dresden. Deshalb gibt es unter http://doodle.com/37nispxtusznw5ie die Wahl zwischen Dresden und Hirschfeld, 2 Kilometer von der Autobahn entfernt. http://maps.google.de/maps?hl=de&q=Hirschfeld%20Nossen

Stefan Gehrt hat von LKMD Leidenberger den Auftrag bekommen, eine Bestandsaufnahme der kirchenmusikalischen Aus- und Weiterbildung sowie der Absolventenbegleitung Sachsens vorzunehmen sowie eine Konzeption für die Zukunft zu erstellen, einschließlich Vernetzung mit den anderen kirchlichen Berufen, und zwar bis Mitte Januar. Um die Bestandsaufnahme und Ideenproduktion auf eine breite Basis zu stellen, bittet Stefan Gehrt das Netzwerk um die Gründung einer kurzfristigen, aktiven AG „Aus- und Weiterbildung“ des Netzwerkes, die von Dezember bis Januar arbeiten soll. Es werden innerhalb dieses Zeitraumes zwei oder drei Treffen nötig sein (Fahrtkostenerstattung ist in dem Fall gesichert). Leute, die zur Mitarbeit bereit sind, teilen das bitte schnellstmöglich Stefan Gehrt St.Gehrt@gmx.de direkt mit. Das ausführliche Ergebnis einer ersten Arbeitsrunde am 17.10. in Chemnitz, an der auch Dr. Heiko Franke von der Ehrenamtsakademie, Anne-Doreen Reinhold vom Netzwerk und KMD Petri beteiligt waren, stellt Stefan Gehrt Interessierten auf Anfrage gern zur Verfügung.

Am 22.10. bemängelten nebenamtliche Kirchenmusiker/innen, dass ihre Probleme zu kurz kommen. Brauchen wir im Netzwerk eine AG „Nebenamtliche“? Oder sind die speziellen Anliegen der Nebenamtlichen sinnvoll in die bestehenden Arbeitsgruppen zu integrieren? Kolleg/innen, die motiviert sind, sich in einer möglichen AG ergebnisorientiert mit den Arbeitsbedingungen und Interessen nebenamtlicher Kirchenmusiker/innen zu beschäftigen, sollen bitte bis 19.11. dieses Interesse an Reinhard John john-musik@web.de mitteilen. Die AG „Nebenamtliche“ könnte ihre Arbeit Ende Januar beginnen, so dass keine zeitliche Überschneidung mit der befristeten AG „Aus- und Weiterbildung“ entsteht.

8.11.2010, Protokoll: Reinhard John



Einladung zur "Nachlese" nach dem Kirchensmuikertag am 18.09.2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Netzwerk Kirchenmusik ist im Oktober 2009 gestartet, um vielstimmige Unzufriedenheiten mit der Situation unseres Berufes in konkrete Initiativen zur Verbesserung zu verwandeln. Nach einem knappen Jahr Arbeit haben die Netzwerk-Aktiven beim Kirchenmusikertag am 18.9.2010 ihre Vorschläge zur Veränderung der Arbeitszeit-Kalkulation und zur Gründung einer Kammer für Kirchenmusik vorgestellt und Möglichkeiten besserer Kommunikation präsentiert. Die Eingaben an den KMD-Konvent und an die Synode wurden von den 120 anwesenden Kolleg/innen mit überwältigender Mehrheit beschlossen. 

Wie geht es nun weiter?
Wird das für ein Jahr geplante Netzwerk noch gebraucht?
Was sollte es tun?
Oder wo soll die Energie und Sachkenntnis der beteiligten Kirchenmusiker/innen in Zukunft wirksam werden?
Ist überhaupt noch Energie da?

Wir laden ein zur Nachlese und Zukunftsplanung

am Freitag, 22. Oktober 2010 von 9.30 - 11.30 Uhr

in Dresden, Fiedlerstraße 2 (früher Trinitatis-Gemeindehaus)

Frau Martina de Maizière wird das Treffen moderieren.
Themen sind voraussichtlich
- Rückblick auf den Kirchenmusikertag und seine Ergebnisse: Was ist entstanden? Worum müssen wir uns noch kümmern?
- Wie geht es mit dem Netzwerk weiter: Welche neuen Themen brauchen jetzt unser Engagement, welche Arbeitsgruppen wollen weiter arbeiten?
- Welche Ziele verfolgt das Netzwerk 2011? Welche Anliegen finden jetzt in anderen Gremien einen guten Platz?
- Wieviel Organisation und Struktur braucht das Netzwerk jetzt, und wer übernimmt diese Arbeit?
 
Das Treffen am 22. Oktober ist offen für alle - egal ob Sie bereits im Netzwerk mitgearbeitet haben oder auf dem Kirchenmusikertag Lust bekommen haben, sich beim Netzwerk für ihre eigenen Interessen einzusetzen!

Bitte machen Sie auch weitere Kolleg/innen auf die Einladung aufmerksam!!

Mit freundlichen Grüßen im Namen der Planungsgruppe
Reinhard John


 

 

 



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