|
Kirchenmusik in den Kirchenbezirken
Ein Beitrag von Heinz Döhler, Freier Architekt - Langenweißbach
An den Beispielen „Sommermusiken in Dorfkirchen“ und „Zwickauer Orgelnacht“ ist erkennbar, die Kirchenmusik wird von Gemeindegliedern und Gästen angenommen. Durch gemeinsame Terminplanung können wir vermeiden, dass es Überschneidungen von interessanten musikalischen Veranstaltungen gibt. Mit Freude ist festzustellen, wie bei den Sommermusiken Zuhörer die mit 14-tägigem Abstand angebotenen Kirchenmusiken mit abwechslungsreicher Thematik und Besetzung gern fortlaufend mitverfolgen, zumal nach den Konzerten die oft kleinen Dorfkirchen in kurzen Führungen den Besuchern vorgestellt werden. Die so erzeugte „Laufkundschaft“ erlebt in jedem Jahr ein oftmals nicht gekanntes Umfeld der eigenen Kirchgemeinde zum ersten Mal.
Wir haben festgestellt, dass die kontinuierliche Wiederkehr von Kirchenmusiken zu jeweils in der Einzelgemeinde festen Terminen besser angenommen wird. So haben wir beispielsweise vor vier Jahren begonnen, eine Orgelvesper zum Jahresausgang am Silvesterabend durchzuführen. Hier ist seit Beginn das Interesse angewachsen und die Zuhörerzahl hat sich inzwischen stark gesteigert.
Zusammenfassend ist zu bemerken, wenn die Kollegenschaft innerhalb eines Konventes rechtzeitig ihre Planungen abstimmt, haben alle einen größeren Erfolg.
Heinz Döhler, Kantor in Langenweißbach
zurück zur Übersicht
|