Im Frühling hatten wir Sie eingeladen, an einer Umfrage zur Entwicklung des Berufsbildes Kirchenmusik teilzunehmen.
64 Kirchenmusiker/innen (50% Hauptamtliche, 50% Nebenamtliche) haben sich beteiligt und ihre Meinungen, Erfahrungen und Argumente beigetragen. Wir hatten einerseits nach Tendenzen und Mehrheiten gefragt, um nicht nur auf unsere eigene Wahrnehmung angewiesen zu sein, wenn das Netzwerk um eine Einschätzung gebeten wird. Noch wichtiger war uns aber, Ihre Erfahrungen und Ideen zu sammeln.
Über die Ergebnisse sind wir wirklich begeistert und dankbar: Die Teilnehmer/innen bei der Umfrage haben sich Zeit genommen, Probleme und Lösungsvorschläge beschrieben, dabei weit über den Tellerrand der Kirchenmusiker-Interessen hinaus geblickt und Zukunftsperspektiven für den gesamten Gemeindeaufbau und für die gute Zusammenarbeit der verschiedenen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen entwickelt. Wir sehen es als großes Geschenk, dass Sie uns und einander Ihre Gedanken mitgeteilt haben.
Die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier als PDF zum Download.
Wenn Sie Fragen zu diesen Ergebnissen haben: Tel. 0351 4112142 (Reinhard John).
Umfrage des Netzwerkes Kirchenmusik zur künftigen Organisation der Kirchenmusik in Sachsen (Frühjahr 2011)
Fragen:
1. Wenn auch an der Kirchenmusik gespart werden muss, besteht die Wahl, die musikalische Versorgung in der Fläche möglichst lückenlos aufrecht zu erhalten (nur auf
niedrigerem Niveau als bisher) oder "Leuchttürme" zu schaffen (regional wirksame zentrale Kirchenmusik-Stellen in größeren Orten) und damit bewusst Lücken im
ländlichen Bereich einzuplanen. Was ist aus Ihrer Sicht die bessere Lösung?
Volle Versorgung der Fläche auf niedrigerem Niveau / "Leuchttürme" - und Lücken dazwischen / eine dritte Lösung, nämlich:
2. Ihr Hauptargument für diese Entscheidung?
3. Zur Zeit sind die meisten hauptberuflichen Kirchenmusiker/innen in Sachsen in Teilzeit angestellt, z.B. mit 70% auf einer B-Stelle. Soll das in Zukunft so bleiben, oder
soll es Ihrer Meinung nach künftig im hauptamtlichen Bereich vor allem 100%-Stellen geben (dann sicher in geringerer Anzahl)?
Die künftigen Normal-Anstellungen im hauptamtlichen Bereich (A- und B-Stellen) sollten sein:
100%-Anstellungen, allerdings in geringerer Anzahl / Teilanstellungen wie bisher / eine dritte Lösung, nämlich:
4. Ihr Hauptargument für diese Entscheidung?
5. Viele Kantor/innen arbeiten in Schwesterkirchgemeinden, Kirchspielen oder anderen regionalen Strukturen. Ist es noch angemessen, dass eine dieser Gemeinde allein
Anstellungsträger ist? Alternativen wären die Anstellung beim Kirchenbezirk oder (wie bei Pfarrer/innen) bei der Landeskirche.
Kirchenmusiker/innen sollen künftig angestellt sein
bei einer Gemeinde / beim Kirchenbezirk / bei der Landeskirche
6. Ihr Hauptargument?
7. Die meisten Kirchenmusiker/innen in der sächsischen Landeskirche sind nicht hauptberuflich angestellt, sondern mit zehn bis fünfzig Prozent. Diese Kolleg/innen sind
von Strukturveränderungen ebenfalls stark betroffen. Welche Ideen haben Sie, um die Situation der nebenamtlichen Kirchenmusiker/innen (C-Stellen) zu verbessern?
8. Im Jahr 2025 gibt es in Sachsen voraussichtlich 21% weniger Gemeindeglieder als heute - und entsprechend weniger Personalstellen. Inhalte und Aufgabenfelder
werden sich verändern. Aus Ihrer Sicht: Wie soll die sächsische Landeskirche das Berufsbild (oder mehrere Berufsbilder?) Kirchenmusik bis 2025 entwickeln? Ich halte
folgende Veränderung des Berufsbildes Kirchenmusik für notwendig:
Ihr Ausbildungsabschluss: A / B / C
Ihr Anstellungsumfang in Prozent:

Die gesamte Auswertung der Umfrage finden Sie hier als PDF zum Download - bitte anklicken
|