Umfrageergebnisse zum Thema unseres Berufsbildes in der Zukunft
Im Frühling hatten wir Sie eingeladen, an einer Umfrage zur Entwicklung des Berufsbildes Kirchenmusik teilzunehmen.
64 Kirchenmusiker/innen (50% Hauptamtliche, 50% Nebenamtliche) haben sich beteiligt und ihre Meinungen, Erfahrungen und Argumente beigetragen. Wir hatten einerseits nach Tendenzen und Mehrheiten gefragt, um nicht nur auf unsere eigene Wahrnehmung angewiesen zu sein, wenn das Netzwerk um eine Einschätzung gebeten wird. Noch wichtiger war uns aber, Ihre Erfahrungen und Ideen zu sammeln.
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Vom 8. bis 11. April tagte in der Dreikönigskirche Dresden die Landessynode.
Erste Ergebnisse der Landessynode
Die Landessynode hat sich am 10. und 11.4. in öffentlicher Sitzung unter anderem intensiv mit der Vorlage zur Strukturanpassung 2014, insbesondere mit der Perspektive der Kirchenmusik, und mit der Einsetzung eines zeitlich begrenzten Synodenausschusses für Kirchenmusik befasst. ...mehr
Ein Artikel zur aktuellen Problematik erschien in der Kirchenzeitung "Der Sonntag" unter der Überschrift "Noch kein Abgesang" ...zum Artikel
EINHEIT DURCH VIELFALT - Kirche macht Musik - Resolution des Deutschen Musikrates zur Kirchenmusik in Deutschland
Der Deutsche Musikrat veranstaltete gemeinsam mit den Vertretern der kirchenmusikalischen Spitzenverbände vom 14. bis zum 17. Oktober 2010 den Kongress „Einheit durch Vielfalt – Kirche macht Musik“. Ziel dieses Kongresses ist es, den Reichtum und die Fülle der Kirchenmusik in Deutschland aufzuzeigen, ihre Bedeutung für unsere Gesellschaft sowie für das Individuum zu vermitteln und ihre gesellschaftspolitische Wirkungskraft deutlich zu machen, um die Rahmenbedingungen der Kirchenmusik nachhaltig zu verbessern.
Während des Kongresses wurde dazu eine Resolution an Staat und Gesellschaft und die beiden großen Kirchen verfasst:
Resolution zur Kirchenmusik in Deutschland mehr…
Herbsttagung der Landessynode
Die Synode hat zu ihrer Herbsttagung 2010 in mehreren Ausschüssen über die Kirchenmusik-Thematik gearbeitet.
Dabei ist den Synodalen die Brisanz der Problematik rund ums Thema Kirchenmusik bewusst geworden.
Nach intensivem Nachdenken ist allerdings der vorgeschlagene Weg, eine Kammer für Kirchenmusik zu bilden, als nicht zielführend angesehen worden. Die Synode hat sich dazu entschlossen, als stärkeres Mittel einen „Ad-hoc-Ausschuss“ zu installieren, der die aufgelaufene Fülle der Probleme bearbeiten soll. Dieser Beschluss ist einstimmig gefasst worden!
Eine Kammer ist - aus juristischer Sicht - ein zu schwaches Instrument, um die vielfältigen Probleme, die sich aufgetürmt haben, wirklich bearbeiten zu können.
Ein Ausschuss der Synode kann durch seine strukturelle Einbindung in das gesetzgebende Entscheidungsgremium Landessynode mehr bewegen. Außerdem kann dort mit Bedacht und fachlicher Unterstützung, z.B. eines Juristen, über die Themen der Kirchenmusik und ihrer Zukunft inhaltlich und strukturell gearbeitet werden.
Der Präsident der Synode, Otto Guse, hat bereits mit Vertretern des „Netzwerk Kirchenmusik“ Kontakt aufgenommen, um die Aufgabenbeschreibung und den Arbeitsauftrag des „Ad-hoc-Ausschusses“ genau beschreiben zu können.
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NETZWERK KIRCHENMUSIK beim 3. Sächsischen Kirchenmusikertag am Sa. 18.09.2010 in Dresden
Über 120 evangelische Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker Sachsens versammelten sich im Haus an der Kreuzkirche Dresden zum 3. Sächsischen Kirchenmusikertag. ...mehr
Der zweite Teil der Tagung widmete berufsständischen Fragen unter dem Titel „Kirchenmusik morgen“.
Das Netzwerk Kirchenmusik hatte eine Umfrage zur Arbeitszeitkalkulation für Kirchenmusiker/innen durchgeführt. ...mehr
104 der anwesenden Kantorinnen und Kantoren stimmten für eine Resolution.
Landeskirchenmusikdirektor Leidenberger stellte sich hinter diesen Antrag. ...mehr

In einem von 118 Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern unterschriebenen Votum an die sächsische Landessynode heißt es: „Zunehmend stellen wir Kirchenmusiker erhebliche Probleme in der Ausgestaltung unseres Berufsalltages fest. Die sich verändernden Strukturen und die damit verbundene Aufsplittung kirchenmusikalischer Arbeit erfordern die Bündelung kirchenmusikalischer Kompetenzen. Daher halten wir die Schaffung einer Kammer für Kirchenmusik für notwendig.“
(weitere Infos folgen demnächst)

An der Abstimmung zum Votum an die Landessynode beteiligten sich u.a.
Kreuzorganist Holger Gehring (vorn), Thomasorganist Ulrich Böhme, die Dresdner Kirchenmusikdirektoren Sandro Weigert und Gottfried Trepte (2. Reihe v.r.n.l.)

Planungsgruppe Netzwerk:
v.l.n.r.: Kantorin Martina Hergt / Leipzig, die Kirchenmusikstudenten Ruth Kemna, Samuel Dobernecker und Friedemann Weber, Kantorin Anne-Doreen Reinhold / Kbez. Glauchau, Kantorin Sabine Nacke / Meißen, Kantor Alexander Tröltzsch / Lauter (Mitglied der Landessynode)

Planungsgruppe Netzwerk:
v.l.n.r.: Samuel Dobernecker, Martina Hergt, Anne-Doreen Reinhold, Friedemann Weber, Stefan Gehrt, Ruth Kemna, Alexander Tröltzsch, Markus Mütze, Detlev Küttler, Reinhard John u.a.
Vorschriftensammlung für Kirchenmusiker in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens ...mehr
Kantorenverzeichnis für Sachsen - alternativ in der Chordatenbank des Kirchenchorwerkes ...mehr
Kalkulationsvorgaben für Kirchenmusiker zur Arbeitszeitberechnung in unserer benachbarten Landeskirche Berlin-Brandenburg
(siehe unter Artikel: DIE EINZELKÄMPFER)
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